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Transport und Logistik

Die Transport- und Logistikindustrie ist eine der faszinierendsten Wirtschaftszweige überhaupt und steht gegenwärtig unter Volllast. Die Geschäftsbücher vieler Speditionen und Kontraktlogistiker verbuchen in einer Wachstumsbranche zwar steigende Umsätzem doch zugleich rückläufige Rohertrags- und EBIT-Margen. Parallel hierzu wird von Seiten der Industrie die Digitalisierung in der administrativen Organisation wie auch in den operativen Prozessen rund um ihre Produktions- und Distributionsstrukturen in Richtung Endkunde weiter massiv vorangetrieben. Der Digitalisierungsdruck ist damit in letzter Konsequenz auch im Bereich Transport und Logistik angekommen. Und damit in einer Branche, die sich die Frage stellt, ob sie sich angesichts ihrer Ergebnissituation die Digitalisierung überhaupt noch finanzieren kann.

 

Plattform-basierte Geschäftsmodelle zur Neuordnung des europäischen Landverkehrs, Warehouse Management mit kamera- und sensorbasierten Robotern, Lkw-Platooning auf der Autobahn, Automated Guided Vehicles (AGV) oder additive Fertigungsverfahren mittels 3D-Druck on-Demand im Lagerhaus sind nur einige Beispiel der Zukunftsfelder in einer eher vom Mittelstand geprägten Branche in Deutschland. Hinzu kommt die Debatte um den Diesel-Motor und damit einhergehende Einfahrverbote in den innerstädtischen Bereich, die ein Neu-Denken der City Logistik unter Rückgriff auf die Elektromobilität erfordern.

Wer im Transport- und Kontraktlogistikgeschäft auch morgen noch zukunftsfähig und profitabel sein will, muss heute umdenken, in digitale Strukturen und vernetzte Prozesse investieren sowie seine Mannschaft von innen heraus erneuern. Und das in einem Marktumfeld, in dem derzeit trotz aller digitaler Anstrengungen eher analoge Herausforderungen mit existenziellen Konsequenzen vorherrschen. So können etwa Wachstumschancen gegenwärtig in vielen Betrieben kaum wahrgenommen werden. Zurückzuführen ist das etwa auf den Laderaumnotstand oder den Fachkräftemangel in den Bereichen des Berufskraftfahrers im Nah- und Fernverkehr, Staplerfahrer im Warehouse oder auch Disponenten.

 

Verstärkt wird diese Rahmensituation durch eine zunehmend ausgeprägte „Wellness-Kultur“ in den Betrieben, die eine „satte“ Wirtschaft und Gesellschaft auf Seiten der Arbeitnehmer mit sich bringt. Change Readiness, Umsetzung und Geschwindigkeit werden in diesem Umfeld  zu einem en kritischen Erfolgsfaktor, wenn nicht sogar zu einem neuen Produktionsfaktor. Das zukunftsfähig-machen von Speditionen und Logistikdienstleistern erfordert daher enorme Veränderungsbereitschaft auf allen Ebenen und unternehmerischen Mut, Althergebrachtes infrage zu stellen. Doch was bedeutet Industrie 4.0 jetzt ganz konkret für Organisationen, Strukturen, Prozesse und Menschen in Speditionen und Kontraktlogistikbetrieben?

DVZ-Impuls Seminar "Logistik 4.0"

DVZ-Seminar

Design Offices, Hamburg 21. Juni 2018
Ausgebucht.

Aufgrund der Nachfrage zusätzlicher Termin:
Design Offices, Köln, 4. Dezember 2018

 

 

Spedition 4.0
Konsequenzen für Transport- und Logistikdienstleister

Logistikdienstleister zukünftsfähig machen. Doch wie packt man Erneuerungsprozesse überhaupt an?

Industrialisierung

Ausgangspunkt unserer Arbeit ist die digitale Industrialisierung der Aufbau- und Ablauforganisation. Sie ist für uns komplett alternativlos und bestimmt den Erneuerungsprozess von innen.

End-2-End

Flankiert wird dieser Ansatz von einer durchgängigen Vernetzung von Operations und Verwaltung. Und das
bis ins Fahrerhaus, Warehouse und zum Kunden hin.

Automatisierung

Die Prozessautomatisierung ist für uns die letzte Konsequenz. Wie steht es um einen automatisierten Abrechnungs- und Buchhaltungsprozess?

Change

Management in kleinen Schritten hat für uns längst ausgediehnt. Wir erzeugen Aufbruchstimmung, “updaten” Berufsprofile und treiben Ihre Erneuerung an.

Telekom White Paper Mehr zur aktuellen Forschungsstudie für das Geschäftsfeld 5G und Logistik

Connected Supply Chain: Transport- und Kontraktlogistik 4.0

Unser neues White Paper beschreibt die Ausgangssituation, in der sich die Transport- und Logistikindustrie heute befindet, zeigt die Geschäftsmodelle im Transport- und Kontraktlogistikmarkt auf und skizziert organisationale wie auch technologische Lösungen und Konzepte in einer Connected Supply Chain für die Bereiche Transport und stationäre Kontraktlogistik. Im Blickpunkt steht das Unterstützungsangebot auf dem Weg zur digitalen Industrialisierung der Aufbau- und Ablauforganisation, die wir als alternativlos für die deutsche Transport- und Kontraktlogistikindustrie erachten. Das White Paper richtet sich daher an mittelständische Speditionen ebenso wie an Konzernlogistiker und deren Verlader aus Industrie und Handel.

Die Grundlage für die in unserem White Paper vorgestellte Transport- und Kontraktlogistik der nächsten Generation reflektiert daher ein fundamental anderes Verständnis davon, wie Transport und Logistik organisiert wird. Einschließlich der damit einhergehenden Prozesse und Daten. Die vertretenden Standpunkte sind durchaus auch dazu geeignet, Kontroversen, Diskussionen und Impulse auszulösen.

Das White Paper kann über die Deutsche Telekom GmbH bezogen werden.