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Automobilindustrie

Absatzrekorde in Asien und USA, neue Produktionsrekorde in den türkischen Auto-Fabriken,  tiefe Rezessionen in den vormaligen Automotive-Hoffnungsmärkten Russland und Brasilien, protektionistische Handelspolitik.  “Dieselgate”, “Rückruf-Debakel” und Verunsicherung gegenüber dem britischen Automotive-Markt. Industrie 4.0 und der Hype um das Connected Car und Autonome Fahren. Nach wie vor ungeklärte Fragen zur Antriebstechnologie der Zukunft und trotz verschärfter Emissionsgesetzgebungen SUVs als neue “Goldesel” der Automobilindustrie. Wer so oder so ähnlich seine Elevator Speech beginnt, um das aktuelle Marktgeschehen in der internationalen Automobilindustrie mit wenigen Worten zusammenzufassen, dürfte wohl kaum mehr allzu viel falschmachen.

 

Die Automobilindustrie ist ein enormer Wirtschaftsfaktor. OEMs, Zulieferer, Entwicklungs-, IT- und Logistikdienstleister wie auch Management Consultants sind hier schwer unterwegs. Allein in der EU dürften mehr als 3 Millionen Menschen in den produzierenden Bereichen der OEMs und Zulieferer (inkl. Trailer-Industrie) arbeiten. Das sind mehr als 10 Prozent der EU-Erwerbstätigen im verarbeitenden Gewerbe. Würde man obendrein die Vielzahl an Beschäftigten der Rohstofflieferanten, wie Chemie oder Stahl, sowie den Logistikdienstleistern und diversen Beratungs- und Forschungseinrichtungen anteilig hinzurechnen, dürfte die Zahl der von der Automobilindustrie direkt und indirekt abhängigen Arbeitsplätze in Europa wohl noch signifikant höher liegen.

Doch Europas Leitindustrie durchläuft längst einen strukturellen Wandel mit nachhaltigen Folgen für Unternehmen, Arbeitsplätze, Industrie-Cluster, Supply Chain-Architekturen und nicht zuletzt Umwelt. Elektromobiliät und die Konsequenzen für die Powertrain-Standorte sowie Industrie 4.0 und ihre Ableitungen für vernetzte und automatisierte Wertschöpfungs- und Logistikstrukturen dürften die Situation noch einmal weiter verschärfen. Eine ganze Branche steht mit ihren Partnern vor einer einschneidenden Transformation. Nicht zu letzt auch für die Arbeitswelt. Hinzu kommt: die Entwicklung von Megacities im internationalen Kontext wie auch die Urbanisierung im nationalen Kontext nehmen weiter zu. Nicht nur für die gewerbliche City Logistik, sondern auch für den öffentlichen Personenverkehr werden daher neue Konzepte gefordert.

 

Die Geschwindigkeit, die in der Automobilindustrie vorherrscht, war schon immer enorm. Doch während man sich in der Vergangenheit auf die Konjukturentwicklungen in bestimmten Zyklen mit einer relativen Sicherheit einstellen und mit seinem Unternehmen weicher abbremsen konnte, müssen Management und Supply Chain Verantwortliche heute immer mehr auf Sicht fahren und damit immer unvorhergesehener und stärker auf die Bremse treten. Leistungsfähige Supply Chain-Konzepte hat die Automobilindustrie jeher hervorgebracht. Doch für die deutsche Leitindustrie stellen sich leistungsfähige Transport- und Logistikkonzepte gepaart mit Visibilität und Vernetzung immer mehr zum zentralen Wettbewerbsfaktor heraus.

Industrie 4.0
Konsequenzen für OEM und Zulieferer

Die Transformation in der Automobilindustrie. Unsere Dedicated Solutions auf einen Blick.

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Organisationsentwicklung

Zum einen sind wir als Change-Beschleuniger und agile Organisationsentwickler in Centern von OEMs und Zulieferern unterwegs. Wir steuern nicht nur Schwärme, sondern liefern auch inhaltlich ab.

Datengetriebene Supply Chain

Zum anderen bieten wir 4PL Control Tower Lösungen. Unsere seperate Einheit designt, outsourct und steuert operativ ihr globales Zuliefer- und Transportnetzwerk bis hin zum Outsourcing ihrer Buchhaltung und Abrechnung.

Data Engineering

Und wem die 4PL Steuerung heute noch zu weit greift, den unterstützen wir mit Datenintelligenz, Netzoptimierung und Visibilität. Die modulare Plattformlösung unserer Einheit basiert auf In-Memory Technologie.

Nutzfahrzeuge

Ferner denken wir den Güterverkehr mit unseren Kunden neu und entwickeln innovative Mobilitäts- und Plattformkonzepte im Verteilverkehr der Nutzfahrzeugindustrie mit.

Testimonials Stimmen zum neuen Buch


Prof. Dr. Siegfried Fiebig
Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer Technik & Logistik, Volkswagen Sachsen GmbH

„Die Autoren kennen die Automobillogistik aus ihrer eigenen Berufspraxis. Und genau das merkt man dem Werk deutlich an. Jenseits der Universitäts-Theorie führen sie die veränderten Rahmenbedingungen für das Automotive Supply Chain Management vor Augen und machen Mut sie anzunehmen.“



Dr.-Ing. Albrecht Köhler
First Deputy Chief Executive Officer, GAZ Group

„Der Arbeitskreis AKJ Automotive steht seit Gründung 1985 für anwendungsorientierte Konzeptarbeit. Der Leser merkt rasch, dass dieses Prinzip auch in dem vorliegenden Werk leitend war. Das Buch hat das Zeug zu einem Standardwerk in diesem Segment.“



Dr.-Ing. Michael Kluger
Vice President Commercial Division, Neovia Logistics

„Es ist erfreulich, dass sich die Autoren dem Automotive Supply Chain Management verpflichten. Und zwar nicht – wie so üblich – sich der Praxis aus der Theorie annähernd und auch nicht nur aus der Perspektive der OEMs und Tier-1-Zulieferer, sondern endlich auch explizit aus dem Blickwinkel der Logistikdienstleister.“

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