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Industrie 4.0

Eine der größten Herausforderungen, denen wir gegenwärtig in Wirtschaft und Gesellschaft weltweit gegenüberstehen, ist die digitale industrielle Revolution. Aufgrund ihrer Breitenwirkung und Geschwindigkeit, in der sie sich fast zeitgleich länder- und branchenübergreifend vollzieht, hätte sie das Potenzial, tiefgreifende Transformationsspuren in ganzen Branchen, Unternehmen und den gesellschaftlichen Strukturen von Staaten zu hinterlassen. Sowohl in den Unternehmen als auch in unserer Gesellschaft stehen wir an vielen Punkten erst am Anfang ohne dabei das Ausmaß und die damit einhergehenden Konsequenzen für Arbeit, Leben und sozialen Frieden bislang vollständig erfasst und durchdacht zu haben.

 

Industrie 4.0, Industrial Internet, Smart Industry. Wie man es auch bezeichnen will. Das Schlagwort ist in aller Munde. Doch was bedeutet eine Industrie 4.0 genau und in welche Bereiche greift sie in den Unternehmen ein? Eine sich entwickelnde Industrie 4.0 zieht in unseren Augen Fragestellungen in neun Dimensionen nach sich: Kundenerwartungen, Prozesse, Geschäftsmodelle, Aufbau- und Ablauforganisation, Wertschöpfungspartnerschaften, Technologien, Unternehmenskultur, Berufsprofile und Beschäftigung sowie gesellschaftspolitische Verantwortung.

Das, was heute als Digitalisierung bezeichnet wird, lief vor wenigen Jahren noch unter dem Begriff E-Business. Digitalisierung gleich Prozessmanagement. Oder? Ganz so einfach dürfte es nicht sein. Die aktuelle Digitalisierungswelle sorgt zum einen dafür, dass sich Unternehmen wieder mehr mit ihren Prozessen beschäftigen und vor allen Dingen jetzt auch systemseitig die Prozessorganisation über ihre unternehmensgrenzen hinweg zum Leben erwecken (könnten). Zum anderen verläuft die digitale industrielle Revolution diversen Autoren zufolge nicht mehr linear, sondern mit exponentieller Geschwindigkeit. Neue Technologien verknüpfen sich mit weiteren leistungsstarken Technologien und bringen hierüber noch radikalere Ansätze hervor.

 

Die in Deutschland geführte Industrie 4.0 Debatte ist für uns typisch deutsch. Wir werden immer mehr zu Kostenschraubern statt zu Visionären. Die ganze Debatte ist aus unserem Blickfeld heraus zu stark auf operative Produktion, Logistik und Technologie fokussiert. Wir müssen Industrie 4.0 in den Unternehmen deutlich breiter denken und anpacken. Sämtliche Industrie 4.0 und damit einhergehenden IT-Bemühungen in den Unternehmen dürften vergebens sein, wenn nicht gleichzeitig die Organisationsstrukturen und -prozesse radikal umgebaut werden. Die betrieblichen Minenfelder anzupacken ist extrem unbequem, doch letztlich alternativlos.

Digitale Industrie
Datengetriebene Prozesse und End-2-End Automatisierung

Unsere Kunden aus der Transport- und Logistikindustrie sind unzufrieden. Wir auch.

Integrierte TMS, WMS, ERP mit einem Stammdatensatz, ohne Schnittstellengestöpsel und mit vollautomatisierter Buchhaltung und Abrechnung ihres Ablieferbelegs noch aus dem Nutzfahrzeug heraus.

Geht nicht? Spedition 4.0 für einen zukunftsfähigen Mittelstand. Neugierig?